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Monatsgedicht

Septembertage ​​​​​​​

Es liegen erste Nebel im September,
ein kühler Wind weht morgens ins Gesicht.
Die ersten Bäume färben ihre Kleider,
und früher schwindet uns das Sonnenlicht.

Will uns ein Hauch von Winter wohl ermahnen,
dass herbste Sonne noch zu sehen sei?
Sind’s auch nicht mehr die warmen Sommertage,
wir wissen: Jeder Winter geht vorbei. ​​​​​​​

Noch glauben wir, es kehrt ein neuer Frühling,
noch möchten wir so manchen Sommer sehn.
Die Hoffnung hilft, die dunkle Zeit ertragen,
wenn kalte Winterwinde um uns wehn.

Und so wie alle diese Jahreszeiten
bis anhin, wie seit jeher, uns gelenkt,
so lässt das Kommen und das Geh'n
uns ahnen: Es ist uns allen alles nur geschenkt.