Politik


Halbierungsinitiative der SVP

Am 8. März stimmen wir über die sogenannte Halbierungsinitiative ab. Was ist uns die SRG wert? Die Radio- und Fernsehsendungen? Bei dieser Abstimmungsvorlage stimmen wir also darüber ab, ob die SRG künftig noch mehr sparen und noch mehr wertvolle Sendungen kürzen oder gar streichen muss. Mit der jetzigen Gebühr von nicht einmal einem Franken pro Tag bekommen wir für jeden Geschmack so unglaublich tolle Sendungen. Es darf doch nicht sein, dass wir dort sparen, wo wir gewissenhaft recherchierte News erhalten, von denen wir wissen dürfen, dass sie wahr sind. Sollte die Initiative angenommen werden, so sparen wir pro Tag nicht einmal fünfzig Rappen zum Preis von massiven Streichungen bei den Sendungen. 

*************************** 

Am 24. März 2023 fand in Bern die erste sogenannte Behindertensession statt, die allerdings keine war und auch keine Debatte zuliess. 

Mehr darüber im Feld "Behinderte". 


Abstimmung vom 28. November 2021

Dass die Pflegeinitiative so deutlich angeommen wurde, freut sehr. Dass sie bis heute nicht umgesetzt wurde, irritiert und macht traurig.

Am 30. November 2025 jährte sich der Todestag von Schwester Dr. h.c. Lilliane Juchli zum fünften Mal, welche die Pflegeinitiative noch sehr unterstützt hat. Auch für sie freut mich dieser Entscheid desSchweizer Volkes. 

                                                                         Foto: ebj

                                                                                 Sr. Liliene Juchli in Brühlmanns Garten


Auch die Annahme des Covid-Gesetzes spricht für vernünftiges Denken des Grossteils der Bevölkerung. 

Um es vorwegzunehmen: 

Erica ist keiner Partei zugehörig. Sie ist, wenn es um Abstimmungen und Wahlen geht, auf der Seite der Menschen, die Unterstützung brauchen, aber nie ausser acht lassend, dass eine Person der Wahl das nötige Rüstzeit als Politikerin und Politiker mitbringen muss. Sie versteht sich eher als Sozialpolitikerin. Da setzt sie sich gerne ein für Menschen, die in irgendeiner Form benachteiligt sind. 

Flüchtlingsarbeit

Die Ordner zu Ericas Flüchtlingsarbeit befinden sich im Archiv für Zeitgeschichte

Ein grosser Teil nahm die Arbeit für Flüchtlinge und Flüchtlingskinder ein. In jungen Jahren war Erica zusammen mit Schriftstellerkolleginnen und ihrem Mann aktiv in der Flüchtlingsarbeit. Sie begleitete die legendären Flüeli-Ranft-Flüchtlinge in ihren Verstecken, interviewte Verstecker und Versteckerinnen sowie Familienväter der Flüchtlinge. Daraus entstand das Buch "Das Schweizerkreuz nicht mehr ertragen". Eine Familie, die sie in ihrem Ferienhaus am Bachtel versteckten, ein Elternpaar mit drei Buben, konnte über die grüne Grenze nach Deutschland gebracht werden, wo die Familie Asyl erhielt. 


Abdi

Das Schicksal von Abdi ist besonders berührend. Der junge Abdi flüchtete vor dem Krieg in Somalia und fand sich wieder in der Schweiz in einem Flüchtlingszentrum. Er wollte seine junge Frau und sein kleines Töchterchen in die Schweiz holen. Aber es kam ander: Im Flüchtlingszentrum verunglückte er mit dem Velo auf einem Ausflug in einen Wald, wo sein Velo über eine Wurzel stolperte. Kollegen trugen ihn nach Hause. Das war der erste Fehler, denn Abdis Rücken war gebrochen. Der beigezogene Arzt brachte ihn mit dem Auto in ein Spital, das war der zweite Fehler. Abdi erlitt durch den Sturz und die unsachgemässe erste Hilfe eine Tetraplegie und wurde umgehend operiert. 

Zur Geschichte von Abdirahman Aden siehe auch unter Gründungen.


Blinde und Sehbehinderte

Seit April 2017 präsidiert sie die Sektion Zürich-Schaffhausen des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes SBV. 

         

Das Büchlein blind-date mit den Aphorismen kann für Fr. 10.00 erworben werden. Der Erlös geht vollumfänglich an das Bildungs- und Beratungszentrum für Blinde und schwer sehbehindertein Dietikon. 


Politik zur Gleichberechtigung der Frauen

Noch heute gibt es diesbezüglich viel zu tun. In Ericas Biographie gibt es unzählige Benachteiligungen hinsichtlich Schulbildung, Musikausbildung, Pensionskasse und so fort. Zu viel um es hier festzuhalten. Sie hat trotz allem mit viel Aufwand manches erreichen können, hat Steine, die man ihr auf den Weg legte übersprungen und begegnete auch immer wieder Förderern, hier ist die Universität Fribourg zu nennen, aber auch Prof. Dr. Hilarion Petzold, der immer an sie glaubte. 

 Mittlerweile geht es um die heute jungen Frauen. Ihnen muss Gleichberechtigung ermöglicht werden, und zwar in allen Sparten. 


Ein Gedanke zur Gleichberechtigung

Noch immer halten vorwiegend Männer Erstaugust-Reden. Wann endlich treten Frauen gleichberechtigt auf, und nicht nur an der Nationalfeier, sondern generell. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Förderung in allen Belangen, in Bildung, Kreativität etc. Das bedeutet auch, dass Männer (Buben) für die Haushaltarbeit gefördert werden müssen.    


Gleichstellung von Menschen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen

Wo die Liebe hinfällt... wer darf urteilen, einteilen. Es tut niemandem weh, wenn sich zwei Frauen oder zwei Männer lieben, wenn ein Mensch sich im falschen Körpererlebt und das ändern möchte. Hier gibt es wohl noch viel zu tun. 

Zur sozialpolitischen Arbeit von Erica siehe auch unter Gründungen

​​​​​​​www.ebj.ch/gruendungen